Auftragsfristen clever gesetzt: So lässt sich Terminstress vermeiden!

Vor allem selbstst√§ndige Gutachter und Sachverst√§ndigen kennen das Thema: Wenn Anfragen eintrudeln, geben Sie Angebote ab. Von heute auf morgen erteilen mehrere Auftraggeber die Freigabe ‚Äď und pl√∂tzlich wird es eng im Terminkalender. Wie lassen sich Auftragsfristen clever legen, sodass Sie jederzeit eine gute Balance im B√ľro wahren und keine Fristen verschieben m√ľssen? Wir geben Tipps.

Vorab: keine falschen Versprechungen!

Es winkt ein Auftrag, aber Sie wissen schon jetzt, dass die Abgabefrist unrealistisch f√ľr Sie ist? Dann kommunizieren Sie dies ganz transparent, statt falsche Versprechungen zu machen. Denn das sorgt am Ende blo√ü f√ľr Frust auf allen Seiten und m√∂glicherweise sogar zu schwerwiegenden Konsequenzen. Wenn Sie hingegen Ihre ehrliche und kompetente Einsch√§tzung zur zu kurz gefassten Frist abgeben, schafft das Vertrauen. In den meisten F√§llen lassen sich Fristen schieben und Sie k√∂nnen ganz nach gewohnter Manier zufriedenstellende Ergebnisse fristgerecht liefern.

Grundlage: eine gute √úbersicht

Um Auftr√§ge gut planen und Fristen gekonnt setzen zu k√∂nnen, braucht es eine √ľbersichtliche Grundlage √ľber Ihre To Dos. Ob Sie mit einem Kalender an der Wand oder mit hilfreichen Management-Apps wie zum Beispiel Trello arbeiten: Behalten Sie die √úbersicht √ľber Ihre aktuellen Auftr√§ge und deren voraussichtliche Bearbeitungsdauer. So vermeiden Sie ungewollte √úberschneidungen und k√∂nnen treffsicher planen.

Vorausschauend planen: In der Ruhe liegt die Kraft

Kalkulieren Sie Abgabefristen von vornherein mit etwas mehr Luft. Warum? Es k√∂nnen immer unvorhersehbare Begebenheiten eintreffen, die zu Verz√∂gerungen f√ľhren. M√∂glicherweise ist der Auftrag komplexer als gedacht. Vielleicht kommen Meeting-Termin dazwischen. Oder ein sogenannter ‚ÄěSchnellschuss‚Äú ‚Äď also ein kleiner Auftrag, der eilig dazwischengeschoben werden muss ‚Äď k√ľndigt sich an. Was immer passieren kann: Sie werden krank und ben√∂tigen deshalb l√§nger f√ľr Ihre Auftr√§ge. Wenn Sie vorausschauend und clever kalkulieren, k√∂nnen Sie solche Faktoren ganz entspannt handhaben.

Erfahrungen sammeln: das Gesp√ľr f√ľr gute Timings

Zu guter Letzt lernt man auch durch Erfahrung, wie man Fristen optimal setzt, sodass man Stress, Fehler und Frust vermeidet. Wer einige Jahre als Gutachter und Sachverständiger im Einsatz ist, weiß, wovon wir sprechen. Dennoch: Gute Übersicht, ehrliche Kommunikation bei Engpässen und die vorausschauende Planung mit Puffer-Zeiten sind ein guter Anfang.