{"id":785,"date":"2018-07-06T22:29:35","date_gmt":"2018-07-06T20:29:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dgusv.de\/news-blog\/?p=785"},"modified":"2018-07-06T22:29:35","modified_gmt":"2018-07-06T20:29:35","slug":"gesetzesaenderung-zur-pflege-neues-begutachtungssystem-hat-sich-bewaehrt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dgusv.de\/news-blog\/gesetzesaenderung-zur-pflege-neues-begutachtungssystem-hat-sich-bewaehrt\/","title":{"rendered":"Gesetzes\u00e4nderung zur Pflege: Neues Begutachtungssystem hat sich bew\u00e4hrt."},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.dgusv.de\/news-blog\/wp-content\/uploads\/Pflege.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-788 size-full\" src=\"https:\/\/www.dgusv.de\/news-blog\/wp-content\/uploads\/Pflege.png\" alt=\"Gesetzes\u00e4nderung zur Pflege: Neues Begutachtungssystem hat sich bew\u00e4hrt.\" width=\"1043\" height=\"376\" srcset=\"https:\/\/www.dgusv.de\/news-blog\/wp-content\/uploads\/Pflege.png 1043w, https:\/\/www.dgusv.de\/news-blog\/wp-content\/uploads\/Pflege-300x108.png 300w, https:\/\/www.dgusv.de\/news-blog\/wp-content\/uploads\/Pflege-768x277.png 768w, https:\/\/www.dgusv.de\/news-blog\/wp-content\/uploads\/Pflege-1024x369.png 1024w, https:\/\/www.dgusv.de\/news-blog\/wp-content\/uploads\/Pflege-624x225.png 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1043px) 100vw, 1043px\" \/><\/a>Am 1. Januar 2017 ist die Gesetzes\u00e4nderung zur Pflege in Kraft getreten. Konkret bedeutet das: Verbesserter Zugang zu den Leistungen der Pflegeversicherung. Grund daf\u00fcr ist die ver\u00e4nderte Bewertung der Pflegebed\u00fcrftigkeit. Doch hat sich das System bew\u00e4hrt?<!--more--><\/p>\n<h2><strong>MDK zieht positive Bilanz<\/strong><\/h2>\n<p>Nach mehr als einem Jahr Laufzeit sagt der Medizinische Dienst der Krankenkasse (MDK) eindeutig: Ja! Mit der Gesetzes\u00e4nderung zur Pflege &#8211; der Einf\u00fchrung des neuen Pflegebed\u00fcrftigkeitsbegriffs und Begutachtungssystems &#8211; gibt es statt drei Pflegestufen nun f\u00fcnf Pflegegrade. Kernst\u00fcck des neuen Verfahrens: Der tats\u00e4chliche Unterst\u00fctzungsbedarf, unabh\u00e4ngig davon, ob es sich um eine geistige oder k\u00f6rperliche Einschr\u00e4nkung handelt. Besonders demenziell Erkrankte profitieren von der Neuerung, da sie nun bessere Leistungen erhalten. In Zahlen hei\u00dft das: 2017 wurden \u00fcber 1,6 Millionen Versicherte nach dem reformierten System begutachtet. 1,4 Millionen davon wurden in einen der f\u00fcnf Pflegegrade eingestuft. Au\u00dferdem haben 800.000 Pflegebed\u00fcrftige zum ersten Mal Leistungen erhalten, dem gegen\u00fcber stehen nur 500.000 Menschen aus dem Vorjahr.<\/p>\n<h2><strong>Begutachtung nach Gesetzes\u00e4nderung zur Pflege \u2013 Wie l\u00e4uft das ab?<\/strong><\/h2>\n<p>Stellt man einen Antrag bei der Pflegekasse, wird zun\u00e4chst begutachtet, wie selbstst\u00e4ndig der Pflegebed\u00fcrftige ist. Kann der Alltag bew\u00e4ltigt werden? Wo und in welchem Umfang ist Unterst\u00fctzung n\u00f6tig?\u00a0F\u00fcr die Begutachtung kommen Gutachter des MDK zum Pflegebed\u00fcrftigen \u2013 egal, ob nach Hause oder ins Seniorenheim. Daf\u00fcr vereinbart man vorab immer einen Termin. Ein Gutachter &#8211; speziell ausgebildete Pflegekr\u00e4fte oder \u00c4rztinnen\/ \u00c4rzte &#8211; kommt nie unangemeldet. Anschlie\u00dfend erstellt dieser ein Gutachten, samt Empfehlung f\u00fcr den Pflegegrad. Dieser wiederum geht an die Pflegekasse. Nach eingehender Pr\u00fcfung schickt die Pflegekasse den Bescheid \u00fcber Pflegegrad inklusive Pflegegutachten an den Antragsteller. Innerhalb eines Monats kann Widerspruch eingelegt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 1. Januar 2017 ist die Gesetzes\u00e4nderung zur Pflege in Kraft getreten. Konkret bedeutet das: Verbesserter Zugang zu den Leistungen der Pflegeversicherung. Grund daf\u00fcr ist die ver\u00e4nderte Bewertung der Pflegebed\u00fcrftigkeit. 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