{"id":677,"date":"2018-02-05T13:08:51","date_gmt":"2018-02-05T11:08:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dgusv.de\/news-blog\/?p=677"},"modified":"2022-02-16T16:49:15","modified_gmt":"2022-02-16T14:49:15","slug":"smart-smarter-schaden-so-funktioniert-die-neue-schadensregulierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dgusv.de\/news-blog\/smart-smarter-schaden-so-funktioniert-die-neue-schadensregulierung\/","title":{"rendered":"Smart, smarter, Schaden: So funktioniert die neue Schadensregulierung!"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_678\" style=\"width: 1032px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.dgusv.de\/news-blog\/wp-content\/uploads\/Schadensregulierung.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-678\" class=\"size-full wp-image-678\" src=\"https:\/\/www.dgusv.de\/news-blog\/wp-content\/uploads\/Schadensregulierung.jpg\" alt=\"Schadensregulierung\" width=\"1022\" height=\"369\" srcset=\"https:\/\/www.dgusv.de\/news-blog\/wp-content\/uploads\/Schadensregulierung.jpg 1022w, https:\/\/www.dgusv.de\/news-blog\/wp-content\/uploads\/Schadensregulierung-300x108.jpg 300w, https:\/\/www.dgusv.de\/news-blog\/wp-content\/uploads\/Schadensregulierung-768x277.jpg 768w, https:\/\/www.dgusv.de\/news-blog\/wp-content\/uploads\/Schadensregulierung-624x225.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1022px) 100vw, 1022px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-678\" class=\"wp-caption-text\">Schadensregulierung<\/p><\/div>\n<p>Wie sieht die Zukunft der Schadensregulierung aus? Nicht mehr so, wie wir sie bisher kannten, sondern moderner und smart. Und das soll Vorteile haben \u2013\u00a0vor allem f\u00fcr die Versicherten. \u00dcber 100 Versicherungen und Dienstleister nahmen im November an der Informationsveranstaltung MCC-Tagung &#8222;Innovatives Schadenmanagement&#8220; teil und pr\u00e4sentierten ein rundum neues Format.<!--more--><\/p>\n<h2>Was genau steckt hinter der Schadensregulierung 2.0?<\/h2>\n<p>Es gibt kaum jemanden, der den Messenger-Dienst WhatsApp nicht kennt und zumindest privat selber nutzt. Immer h\u00e4ufiger sieht man auch Unternehmen, die den Nachrichtendienst gesch\u00e4ftlich nutzen und ihren Kunden damit besonders kurze Kommunikationswege zur Verf\u00fcgung stellen. Nun soll die popul\u00e4re App auch zwecks Schadensregulierung genutzt werden. Das neue Format, unter dem die Idee realisiert werden soll, hei\u00dft &#8222;Open-Space-Schaden-Range&#8220; und wurde von der Basler Sachversicherungs-AG vorgestellt, die das Format in Zusammenarbeit mit WhatsApp zur Schadensregulierung nutzen m\u00f6chte. Die Vorteile, die man sich davon verspricht: Eine vereinfachte Kundenkommunikation und eine schnellere Abwicklung der Bearbeitung von Kleinsch\u00e4den. Der Hintergrund dieser Idee r\u00fchrt daher, dass die meisten Kunden tags\u00fcber nicht erreichbar seien. So braucht es einiges an zeitlichen Aufwand und mehrfachen Versuchen, um einfach nur ein Foto des entsprechenden Schadens, des Kostenvoranschlages oder auch blo\u00df die Kontodaten zu bekommen.<\/p>\n<p>Das neue Format geht also in die Testphase f\u00fcr die Sparten Hausrat, Kasko und Geb\u00e4udeversicherung. Neben WhatsApp soll \u00fcbrigens auch Skype vermehrt eingesetzt werden.<\/p>\n<h2>Und was ist mit dem Datenschutz?<\/h2>\n<p>Was viele davon abh\u00e4lt, WhatsApp zu nutzen, besonders wenn es um gesch\u00e4ftliche Angelegenheiten und sensible Informationen geht, ist das Thema Datenschutz. Hier f\u00fchlen sich viele nicht sicher. Doch Dieter Hack, der Hauptabteilungsleiter Schaden bei der Basler nimmt Stellung dazu: &#8222;So werden die Daten auf einem amerikanischen Server verwaltet und die Kunden werden vorab auch aufgekl\u00e4rt. Dar\u00fcber hinaus m\u00fcssen die Kunden der Kommunikation \u00fcber den Messenger-Dienst auch zustimmen.&#8220;<\/p>\n<h2>So funktioniert das Konzept<\/h2>\n<p>Wer als Verbraucher mit der Nutzung von WhatsApp zur Schadensregulierung einverstanden ist, hat in Zukunft folgende M\u00f6glichkeiten: Es wird einfach ein Foto \u00fcber den Messenger-Dienst verschickt, woraufhin das Angebot von der Versicherung kommt. Die Angebote sollen sich auf Leistungen bis zu 4.000 Euro beschr\u00e4nken. Die Angebote k\u00f6nnen allerdings nicht in Anspruch genommen werden, sofern ein Totalschaden, schlechte Fotos oder auch andere Probleme vorhanden sind.<\/p>\n<h2>Pro und Contra der Schadensregulierung via Whatsapp<\/h2>\n<p>Experten glauben, dass dieser moderne Weg der Schadensregulierung Prozesse beschleunigen und Kundenstimmen positiver gestalten kann. Jedoch gibt es auch kritische Meinungen, die sagen, der nachweisliche Kostenvorteil und der Wettbewerbsvorteil m\u00fcssten generiert werden. Zudem liegt in der neuen Technologie nat\u00fcrlich auch die Gefahr, dass Kunden nach einem Kfz-Schaden die Fotos von diesem an die Versicherung schicken, von hier ein entsprechendes Angebot bekommen und dieses annehmen. Die meisten Kunden k\u00f6nnen, ohne die Begutachtung eines Sachverst\u00e4ndigen, aber nicht selbstst\u00e4ndig absch\u00e4tzen, ob das Angebot \u00fcberhaupt realistisch ist. Hier liegt die Gefahr, dass die Versicherungen viel weniger f\u00fcr den Schaden zahlen, als dieser Wert ist.<\/p>\n<p>Jedoch muss die Testphase zeigen, ob sich die smarte Schadensregulierung bew\u00e4hrt macht \u2013\u00a0und das Potenzial mitbringt, sich durchzusetzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie sieht die Zukunft der Schadensregulierung aus? Nicht mehr so, wie wir sie bisher kannten, sondern moderner und smart. 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